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Klimaziele und die Verantwortung von Wirtschaft und Politik: Ein Blick auf die Diskussion in Basel

Die drängende Frage nach dem Klimawandel und den Zielen zur Reduzierung von CO2-Emissionen ist längst zu einem globalen Gesprächsthema geworden. In der vergangenen Woche versammelten sich in Basel die Regierungsräte Kaspar Sutter aus dem Kanton Baselstadt und Thomi Jourdan aus dem Kanton Baselland, um bei einem Swiss Triple Impact-Anlass von B Lab Schweiz über die Verantwortung von Wirtschaft und Politik in diesem Zusammenhang zu diskutieren. Die Diskussion zwischen den Politikern und Martin Studer, der das STI-Programm und damit die Unternehmen vertat, wurde von Josephine Herzig, Co-Director Engagement Programs (B Lab) moderiert. Der Abend führte zu wichtigen Erkenntnissen über die Rolle der Wirtschaft und wie kleine und mittlere Unternehmen (KMU) unterstützt werden können.





Baselstadt hat sich ehrgeizige Ziele gesetzt und plant, bis 2037 "Netto Null" zu erreichen. Kaspar Sutter erklärte, dass bereits Massnahmen zur Wärmetransformation und Elektromobilität ergriffen wurden oder auf dem Tisch liegen. Diese ambitionierte Herangehensweise des Nachbarkantons Baselbiet mit seinen 86 autonomen Gemeinden erweist sich jedoch als schwierig, wie Thomi Jourdan, Vorsteher der Wirtschafts- und Gesundheitsdirektion, betonte. Er plädierte für "kleine Schritte auf kommunaler Ebene".


Das schaffen von Leuchtturmprojekte macht den Wandel fassbar und kreiert somit Vertrauen in weitere Schritte, die den nachhaltigen Wandel vorantreiben (Bsp. Windrad in Muttenz). – Thomi Jourdan, Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft und Vorsteher der Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion


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Thomi Jourdan, Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft und Vorsteher der Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion


In der Wirtschaft ist der Wandel bereits spürbar. Kleine Unternehmen sehen sich gezwungen, klimafreundlicher zu agieren, um weiterhin Aufträge von grossen Unternehmen zu erhalten. Hier betont Kaspar Sutter die Bedeutung des Kreislaufgedankens und fordert, die Wirtschaft stärker durch Anreize zu unterstützen.


Martin Studer wies darauf hin, dass die Grossindustrie bereits Fortschritte bei der Umsetzung der Klimaziele gemacht hat, während vor allem kleinere Unternehmen klare Voraussetzungen und Unterstützung benötigen. Thomi Jourdan lobte in diesem Zusammenhang das STI-Programm, das KMUs und Startups bei ihren Bemühungen unterstützt.


Die Politiker betonten auch die Rolle des Kantons als Vorbild bei der Umsetzung der Klimaziele. Allerdings gestaltet sich dies bei Projekten in den Verwaltungen oft schwierig, da die anfänglichen Investitionen abschreckend wirken können. Hier wird jedoch Mut gefordert und eine langfristige Betrachtung aller Stakeholder, denn Investitionen in Nachhaltigkeit können zwar initial kostenintensiver sein können, aber sind über die Gesamtlaufzeit oft viel effizienter und schlussendlich kostengünstiger.


Bei Ersatz von Flotte oder Produktionsmitteln muss auf die Total Cost of Ownership geachtet werden und nicht nur auf die kurzfristige Investition. Zu diesem Zeitpunkt muss auf eine nachhaltige Innovation gesetzt werden. - Kaspar Sutter, Regierungsrat des Kantons Basel-Stadt, Departement für Wirtschaft, Soziales und Umwelt


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Kaspar Sutter, Regierungsrat des Kantons Basel-Stadt, Departement für Wirtschaft, Soziales und Umwelt



Beide Politiker appellierten dafür, bei Investitionsentscheidungen den Einsatz von recycelten oder wiederverwendbaren Materialien sowie erneuerbarer Energien zu berücksichtigen. Die Wirtschaftsdynamik bietet Chancen für nachhaltigere Produktion und Innovationen, die gefördert werden sollten, insbesondere Startups mit nachhaltigen Geschäftsideen.


Kaspar Sutter und Thomi Jourdan sind entschlossen, den Dialog mit Unternehmen fortzusetzen und weitere Unterstützungsmassnahmen zu entwickeln.


Während der Veranstaltung wurde verschärft auch über über wie Abfallentsorgung und Elektromobilität debattiert, obschon erneuerbare Energien im Fokus standen. Die inspirierenden Gespräche beim Apéro zeigten, dass der Wille zur Veränderung und zur Erreichung der Klimaziele in der Region Basel stark vorhanden ist.



Das Unternehmen muss seine Mitarbeitenden mitnehmen und ein Gefäss schaffen, in welchem sie sich engagieren können. Nur so ist es genug stark, den Wandel von innen heraus zu meistern und nach aussen zu tragen, nämlich wenn alle an demselben Strang ziehen. – Martin Studer, Swiss Triple Impact, Plattform Basel



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Martin Studer, Swiss Triple Impact-Koordinator Plattform Basel


Wir bedanken uns bei allen, die zu diesem erfolgreichen Event im Werkpark Basel beigetragen haben, und freuen uns auf weitere Diskussionen und Fortschritte auf dem Weg zu unseren Klimazielen.


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